„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele.“ (Hebräerbrief 6, 19)
Wie heißt es so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Auch wenn alles nicht mehr klappt, die Wege alle in einer Sackgasse enden, Einsamkeit sich breitmacht und alle Planungen zerplatzen – die Hoffnung bleibt erhalten! Es muss ja weitergehen. Irgendeinen Weg wird es schon geben. Nicht aufgeben und nicht verzweifeln, auch wenn die Not groß sein mag!
Zumeist kommen dann auch Durchhalteparolen auf und viele Schultern werden geklopft, so nach dem Motto: Es wird schon wieder – nur nicht den Kopf hängen lassen!
Der Verfasser des Hebräerbriefes nennt eine ganz andere Parole, um in schwierigen Zeiten nicht den Mut und den Blick für die Zukunft zu verlieren – es ist die Hoffnung sich auf Gott zu verlassen. Das, so der Hebräerbrief, ist der sichere und feste Halt für das Leben! Gott selbst ist die Hoffnung!
Schon in den Psalmen, und das mag der Verfasser vor Augen gehabt haben, heißt es: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen! (Ps. 37) Und auch John Wesley ließ sich durch das Kirchenlied „Ich habe nun den Grund gefunden, der meinen Anker ewig hält“ zu dieser Hoffnung einladen. Setze auf Gott, halte dich an seine Botschaft, seine Liebe zu uns und schaue mit Gott nach vorn! Das ist wie ein Balsam für unsere Seele, die in allen Aufregungen auch eine Ruhe finden darf.
Mir gibt das Tag für Tag Hoffnung und diese ist in allem, was da ist oder kommen mag, ein sicherer und fester Anker meiner Seele!
Euer Pastor Uwe Onnen
