100 Jahre Weltgebetstag (WGT)
Als Frauen sich 1926 aus verschiedenen Kirchen trafen, um einen ökumenischen Gebetstag für die Anliegen von Frauen zu etablieren, ahnten sie sicherlich nicht, wie erfolgreich und segensreich dieser Tag weltweit werden würde. Mary Frances Ludolph, die Mitglied unserer Gemeinde ist und sich in der internationalen Arbeit des Weltgebetstags engagiert, schreibt dazu:
„Wir feiern runden Geburtstag! 100 Jahre Weltgebetstag, dazu 80 Jahre Weltgebetstag in Deutschland. Ganz wichtig zu wissen ist, dass die Methodistinnen tatkräftig den WGT nach Deutschland gebracht haben – und wir wollen das stolz und laut verkünden.
Was ist der WGT? Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
Wann? Der Gottesdienst für den Weltgebetstag 2027 mit dem Titel „Für Gerechtigkeit und Frieden – 100 Jahre Weltgebetstag” wurde vom Internationalen Komitee verfasst und wird am 5. März 2027 in unzähligen ökumenischen Gottesdiensten gefeiert werden. Der englischsprachige Gottesdienst im Großraum Hamburg dazu findet bei uns in der Bethanien-Kirche statt, eine Woche vor dem eigentlichen Termin: Samstag, 27 Februar 2027.
Bitte tragt euch diesen Termin schon einmal in eure Kalender ein!
Wie? Das Motto vom WGT ist “Informiert beten, Betend handeln.” Mit Kollekten und Spenden unterstützen wir unsere über 100 Partner-Organisationen weltweit. Eine Auswahl der aktuellen weltweiten Projektpartner*innen (vom DACH Raum) sind hier zu finden. (https://weltgebetstag.de/kollekte-projekte/projekte-weltweit/)
Wer sind diese spannenden Frauen, die es ins Rollen gebracht haben? Zusätzlicher Infoveranstaltungen werden bald auch hier angekündigt. Sprecht mich (Mary Frances) gerne an, ob auf Deutsch oder Englisch.“
Für Gäste auf dieser Website: Bitte verwenden Sie das Kontaktformular, wenn Sie mit Mary Frances Ludolph in Kontakt treten möchten.
Die Bewegung des heutigen Weltgebetstags entsteht bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und Kanada. Frauen aus der äußeren und der inneren Mission schließen sich damals zusammen und veranstalten Jahr für Jahr einen konfessions-übergreifenden Gebetstag. Im Jahr 1927 rufen die Frauen dann erstmalig zu einem weltweiten ökumenischen Gebet auf. Sie ernten ein begeistertes Echo: In China, Indien, Polen, Syrien und anderswo schließen sich Christinnen an. In Deutschland beginnen in diesem Jahr methodistische Frauen mit der Feier des Weltgebetstags. Ein erster ökumenischer Weltgebetstag in Deutschland findet 1947 im Berlin der Nachkriegszeit statt. Die Methodistinnen Stella D. Wells und Luise Scholz trotzen dem Fraternisierungsverbot und feiern mit über 600 britischen, US-amerikanischen und deutschen Frauen den Weltgebetstag. Zwei Jahre später, 1949, werden die Ordnungen zum Weltgebetstag erstmalig in großer Auflage gedruckt und landesweit verschickt.
Weitere Infos und Quelle: https://weltgebetstag.de/


